Das Integrale Klassen-Model statt Massenbildung durch hegemoniale Eliten

Im gesamten Verlauf der Menschheitsgeschichte finden sich bis heute fast ausschließlich Gesellschaftsstrukturen, die nach den Bedürfnissen der herrschenden Klasse aufgesetzt und mit großem Aufwand gepflegt und aktualisiert werden.

Drei Gründe, warum diskriminierende Klassensysteme von der überwiegenden Mehrheit akzeptiert werden:

  • Weil die unteren Klassen bei Aufbegehren mit Repressalien zu rechnen haben (Gewaltherrschaft).
  • Weil die überwiegende Mehrheit mindestens eine Klasse für Ausbeutung und Diskreditierung unter sich hat (Feudalismus).
  • Weil die überwiegende Mehrheit nicht erkennt, dass sie fremdbeherrscht ist, oder keine Vorstellung von dem Ausmaß der Fremdbeherrschung über sich selbst besitzt.

Die letzte ist die im Westen aktuelle Form sozialer Klassen. Eine Reihe von Soft-Power-Techniken ermöglicht es den Eliten, den Schein gewisser Freiheiten zu wahren:

  • Repräsentative Politik (als Mittel der Demokratie-Verhinderung: Es ist beinahe unwesentlich, welche Partei gewählt wird, da der Wähler ohnehin von der Macht ausgeschlossen ist und jede Partei weitreichend von den kapitalistisch orientierten Medien und Eliten abhängig ist oder sich abhängig macht.
  • Erosion des Rechtsstaats
  • Zertrümmerung des Sozialstaats
  • Verrechtlichung von Unrecht
  • Massenmanipulation (z. B. Meinungsrepression, Kritikdennunziation, Systemische Orientierungslosigkeit, Infantilisierung, Kontra-Aufklärung, Neo-Reduktionismus (z. B. Rechts-Links, wenngleich beide Seiten von derselben Macht kontrolliert und ausgebeutet werden), Hassindustrie, Verklammerung, etc.
  • Entmündigung des Bürgers
  • Konsumismus
  • Volks-Apathisierung
  • Systemischer Atheismus
  • etc.

Fazit: Weder ein früheres noch ein aktuelles Gesellschaftsmodell wird den Ideen Aufklärung, Freiheit und Menschenwürde auch nur annähernd gerecht.

Auch das marxistische Modell der klassenlosen Gesellschaft entspricht nicht den Anforderungen, weil es sich tatsächlich um keine klassenlose Gesellschaft handelt, sondern idealistisch um eine Ein-Klassengesellschaft (alle Andersgesinnten landen konsequenterweise im Gulag (vergleiche andererseits „Gutmenschentum“) oder tatsächlich um eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, bestehend aus Partei-Oligarchen und dem Volk.

Das integrale Klassenmodell

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Zur Einführung in die 4 Klassen, Kasten oder humorig „Kästen“ empfehlen wir diese kurze Bildgeschichte unseres Partners zum Thema „Das integrale Klassen-Modell“.
Lesezeit 5 min.

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